Ein Verschluss, der Anwender begeistert

Joachim Fiedler, Gründer von Fidlock, über die Idee, die den Verschlussmarkt revolutioniert.

Verschlüsse für Taschen, Helme & Co. gibt es schon lange, was macht die Fidlock Verschlüsse so besonders?

Wir haben ein komplett neues System entwickelt, das es vor der Entwicklung des Fidlock-Prinzips so nicht gab: Wir haben einen Weg gefunden die Vorteile von zwei bewährten Verschlusskonzepten auf intelligente Weise zu vereinen - die eines magnetischen sowie eines mechanischen Verschlusses. Dabei wurden nicht einfach Funktionsweisen addiert. Vielmehr ist es uns gelungen, die jeweiligen Vorzüge zu verbinden und gleichzeitig die Nachteile erfolgreich auszuklammern. Was heute so einfach aussieht, war ein spannender Entwicklungsprozess.. Daraus ist schließlich das Fidlock-Prinzip mit über 30 Patentanmeldungen entstanden.

Was steckt hinter dem Fidlock-Prinzip?

Zunächst die Kombination eines Magnetverschlusses mit einer mechanischen Rastung: Starke Magnete sorgen für einfaches Schließen, eine stabile Rastung für dauerhaft hohe Schließkraft. Zum anderen unterscheiden sich der Öffnungs- und Schließvorgang voneinander, das heißt, sie laufen jeweils nach einem anderen Prinzip ab. Das ist ein ganz wesentliches Merkmal für Fidlock-Verschlüsse. Ein herkömmlicher mechanischer Verschluss zum Beispiel folgt immer der gleichen Funktionsweise, etwa wie bei einer Türe: Klinke drücken – auf, zu. Nicht so das Fidlock-Prinzip: Hier sorgen die Magnete für ein selbststätiges Schließen. Dabei rastet der Verschluss fest ein; das Öffnen erfolgt hingegen je nach Modell durch Schieben, Kippen oder Drehen. Doch selbst diese Vorgänge können sich von Verschluss zu Verschluss unterscheiden: Wünscht ein Kunde mehr Magnetkraft, einen schnelleren Verschlussvorgang oder ein leichteres Entriegeln beim Öffnen, können wir die Vorgänge – oder auch den gesamten Verschluss – entsprechend seiner individuellen Vorstellungen verändern.

Klingt einfach, doch trifft das auch auf die Bedienung zu?

Das ist es ja gerade. Die Fidlock-Verschlüsse lassen sich nicht nur einfach bedienen, sie machen auch noch richtig Spaß: Sie lösen bei Anwendern, die das Prinzip das erste Mal erleben, stets einen Aha-Effekt aus – unser System weckt geradezu spielerische Begeisterung. Hinzu kommt, dass unsere Verschlüsse selbsttätig schließen und mit nur einer Hand geöffnet werden – selbst mit Handschuhen. Das bietet beim Sport – etwa beim Öffnen bzw. Schließen des Fahrrad- oder Skihelms – nicht nur Bedienkomfort sondern auch zusätzliche Sicherheit und Zeitersparnis. Fidlock steht also für Function + Fun. Genau dieses Erlebnis wollen wir für Anwender bei der Bedienung unserer Verschlüsse schaffen.

Wie ist die Idee entstanden – was hat Sie dazu gebracht, neue Verschlüsse zu entwickeln?

Wie es so oft bei Erfindungen ist, entstand die Idee zunächst vor einem ganz anderen Hintergrund. Ich tourte als Profimusiker um den Globus. Dabei erwies sich nicht nur das Tragesystem meines Cello-Kastens als unpraktisch, auch der Bogenhalter schrie nach einer Optimierung. Getrieben von meinem Erfindergeist wurde so die Idee für ein völlig neues Verschlusssystem geboren: Ich habe den ersten mechanischen Magnetverschluss für einen Bogenhalter entwickelt. Daraus entstand dann der Gedanke, dieses System auch anderen Anwendern und Branchen zur Verfügung zu stellen.

Was haben Sie sich für die Zukunft vorgenommen?

Fidlock soll überall dort zu finden sein, wo Verschlüsse sind: an Helmen, Taschen, Jacken, Schuhen, Gürteln; im Sport- wie im Lifestyle-Bereich, in der Fahrzeug- und in der Möbelindustrie. Die Ausweitung auf weitere Branchen und Einsatzbereiche ist für die Entwicklung weiterer Verschlusskonzepte besonders interessant. Seit der Gründung von Fidlock kommen zahlreiche Unternehmen auf uns zu, um mit Hilfe unseres innovativen Verschlusskonzepts völlig neue Produktlinien zu entwickeln – gerade im Premiumsegment sind sie auf der Suche nach überzeugenden Mehrwerten für ihre Markenprodukte. Unser Ziel dabei ist es, dass das einzigartige Fidlock Verschlusserlebnis die Kaufentscheidung beim Endkunden maßgeblich beeinflusst.